Moxatherapie

Diätetik

Die Moxatherapie, auch Moxibustion genannt, ist der Zwillingsbruder der Akupunktur. Es werden, wie bei der Akupunktur, die Leitbahnen (Meridiane) und Akupunkturpunkte behandelt, um eine Disharmonie im Körper zu regulieren.

Das Moxakraut, bestehend aus getrocknetem Beifußkraut (Artemesia vulgaris), wird häufig bei Leere- und Schwächezuständen wie der Erkältung, Müdigkeit, Konzentrationslosigkeit, dem Rückeneschmerz, den Menstruationsbeschwerden etc. eingesetzt. Das Kraut wird erhitzt und in angenehmer Entfernung über das zu behandelnde Areal gehalten. Dadurch wird eine angenehme Wärme erzeugt, die Hautporen öffen sich und die Wirkung des Krauts wird in tiefere Hautschichten transportiert, wodurch eine sanfte  und den Organismus aufbauende Bahndlung erzielt wird.

Die Moxibustion wird oft in Kombination mit der Ohr- oder Körperakupunktur eingesetzt.

Das Moxakraut wird entweder mit den Fingern zu kleinen Kegeln geformt oder industriell zu einer Zigarre (Moxazigarre) gepresst. Diese wird über den Akupunkturpunkt gehalten (Zigarre), direkt darauf positioniert (Kegelform) oder auf die im Akupunkturpunkt befindende Nadel gesetzt und erhitzt.

Eine neuere Form der Behandlung ist die Nutzung der Moxalampe. Mit dem Aussehen einer Standlampe, deren Platte aus mind. 33 unterschiedlichen Mineralien besteht, wird über einen Schalter unter Einwirkung von Wärme die energetisierenden Wirkstoffe in das zu behandelnde Areal geleitet.